Gärreste

Gärreste sind nährstoffreiche Rückstände aus Biogasanlagen, die nach der Vergärung als organischer Dünger in der Landwirtschaft genutzt werden.

Gärreste entstehen als Nebenprodukt bei der anaeroben Vergärung organischer Substrate in Biogasanlagen, zum Beispiel aus Gülle, Mist, Geflügelmist oder pflanzlichen Reststoffen. Während des Gärprozesses wird Biogas erzeugt, die im Substrat enthaltenen Nährstoffe bleiben jedoch größtenteils im Gärrest erhalten.

Diese enthalten insbesondere Stickstoff, Phosphor, Kalium sowie organische Substanz und eignen sich daher hervorragend als organischer Dünger. Im Vergleich zu unbehandelter Gülle sind Gärreste häufig besser pflanzenverfügbar und geruchsärmer, was ihre Ausbringung erleichtert.

Gärreste können nach der Vergärung mechanisch separiert werden. Dabei entstehen eine feste und eine flüssige Phase. Die feste Phase ist reich an organischer Substanz und eignet sich besonders zur Humusbildung, während die flüssige Phase vor allem schnell verfügbaren Stickstoff enthält und gezielt zur Nährstoffversorgung eingesetzt werden kann.

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